PnP-Rollenspiel mit dem 3DS

Vielleicht ist der eine oder andere noch aktiver Pen-&-Paper-Rollenspieler (im weiteren Verlauf PnP genannt), hat in seiner Jugend Das Schwarze AugeShadowrun oder anderen Rollenspielsysteme gespielt und sehnt sich nach einer Möglichkeit, PnP-Rollenspiele auch mit seinen virtuellen Freunden zu spielen. Es gibt viele Ansätze, die PnP-Erfahrung in das elektronische Zeitalter zu katapultieren. So veranstalten Foren sogenannte Foren-Rollenspiele oder eine Gruppe von Spielern kommuniziert den Verlauf eines Rollenspiels mittels der guten, alten E-Mail. Ben Grey, ein findiger Student des Savannah College of Art and Design, hat eine Methode ersonnen, das Nachrichtensystem “Briefkasten” auf dem Nintendo 3DS (Rib berichtete kürzlich über dieses 3DS-Feature) als Plattform für ein PnP-Rollenspiel zu nutzen.

Die meisten PnP-Rollenspiele beinhalten einen Spielleiter, der das gespielte Szenario schildert, die Rolle der Monster, Nichtspielercharaktere und der Spielwelt übernimmt. Die teilnehmenden Spieler erklären ihm, was sie daraufhin tun und der Spielleiter reagiert darauf.

Das System von Ben Grey baut dabei auf dem Prinzip von Dungeons & Dragons auf. Er erstellt mehrere Nachrichten, in denen er den Mitspielern die Karte aufzeichnet und ihnen schildert, was sie sehen. Dank der fünf Sekunden langen Audioanhänge kann er ihnen zudem auch vorspielen, was sie hören. Die Mitspieler antworten auf diese Nachrichten wiederum mit eigenen Mitteilungen, in die sie schreiben oder sagen, was sie tun. Im Vorfeld einigen sich die Spieler über das grundlegende System und die Regeln; ihre Charaktere lassen sie dem Spielleiter im Vorfeld in Form einer 3DS-Nachricht zukommen.

Im Anschluss an diese Info findet Ihr das zweite Video, das Ben Grey veröffentlicht hat. Darin erklärt er sein vorläufiges Konzept und das eigens für den Nintendo 3DS erdachte Rollenspielsystem.

PnP-Rollenspiel auf dem 3DS

1 Antwort to “PnP-Rollenspiel mit dem 3DS”


  • Sicherlich ein interessanter ansatz.
    aber ich persönlich zweifel daran das der Briefkasten genug infos übertragen kann um größere Story atmosphärisch mitzuteilen.
    Bei dungeons und dragons geht das vielleicht noch.
    aber bei Systemen wie unknown armies wo sogar der schaden beschrieben werden muss ist das einfach zu wenig Informationen die man in einen brief übertragen kann

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